19. August 2011

Google Panda schlägt zu

Seit ungefähr einer Woche hat das sogenannte "Panda Update" auch Deutschland erreicht. Gemeint sind damit Änderungen am Google-Algorithmus, mit dem Ziel, die Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen.

Das Update des Such-Algorithmus will Seiten mit minderwertigen Inhalten schlechter auffindbar machen und den Fokus auf solche Suchergebnisse setzen, die dem Suchenden wirklich weiter helfen. Ein wichtiger Aspekt des Panda-Updates besteht darin, dass die Optimierungen aus dem menschlichen Blickwinkel heraus erschaffen wurde und nicht von dem Standpunkt einer Maschine gesehen. Es geht also wirklich darum, solche Seiten von den ersten Suchergebnis-Positionen zu vertreiben, die ein menschlicher Betrachter sofort als minderwertiges Suchergebnis einordnen würde (z.B. die eher weniger beliebten Branchenbucheinträge). Panda bewertet zudem komplette Webseiten und nicht nur einzelne Unterseiten. Überwiegt also der Anteil schlechter Seiten innerhalb einesWebprojekts wird die komplette Webseite schlechter bewertet.

Die Top Negativ-Faktoren

seomoz.org hat im Rahmen eines Blog-Artikels fünf Aspekte aufgegriffen, welche aus deren Sicht ausschlaggebend für eine negative Bewertung durch das Panda Update sind.

Zu wenig Inhalt

Seiten, die vor Werbung und Navigations-Elementen nur so überquellen - auf denen es schwer wird den eigentlichen Inhalt zu finden - sind eindeutig nicht benutzerfreundlich. Googles Panda straft dies ab und als Fazit sollte man daraus sehen, das Verhältnis von wertigem Inhalt und anderen Elementen der Seite nie aus dem Auge zu verlieren.

Leere Seiten

Inhaltslose Unterseiten, die nur dem Zweck der Weiterverlinkung dienen, helfen niemandem. Auch Google sieht solche Seiten als nutzlos an und bewertet sie negativ. Sollte es aufgrund falscher Konfigurationen oder schlechtem Seitenaufbau zu solchen leeren Seiten kommen, sei dringend geraten, diese zu entfernen.

Zu viele ähnliche Seiten

Jede Unterseite einer Webseite sollte ein spezielles Thema zum Inhalt haben. Viele verschiedene Seiten mit identischen Inhalten bei denen lediglich die Reihenfolge der Wörter oder die Begriffe für das selbe Thema vertauscht werden, helfen dem Benutzer nicht und werden demnach auch von Panda abgestraft. Artikel-Portale, deren Ziel lediglich darin besteht zu unterschiedlichen Keyword-Kombinationen nahezu identische Unterseiten aufzubauen, um dann querverlinken zu können, sind für die Suchmaschine optimiert und nicht für die Leser. Mit dem Panda-Update werden solche Seiten aus dem Top-Suchergebnissen verdrängt.

Zu viel Werbung

Was Google AdSense uns aufdrängen will, mag der Panda gar nicht - mit Werbe-Anzeigen gepflasterte Webseiten werden von nun an negativ bewertet. Natürlich heißt das nicht, dass völlig auf Werbe-Einblendungen verzichtet werden muss - auch hier gilt: das Verhältnis zwischen Inhalt und Werbung im Auge behalten.

Affiliate-Links und automatisch generierte Inhalte

Webseiten die automatisiert generiert, mit Affiliate-Links versehen wurden und über nahezu keine menschlich generierten Inhalte verfügen, haben auch für den Benutzer wenig Wert. Google Panda erkennt dies und bewertet diese Seiten entsprechend, so dass die wirklich wertigen Webseiten zu den selben Inhalten eine Chance erhalten.

Fazit

Wer seine Webseite für Benutzer optimiert und die Grundregeln beachtet, sollte sich nicht vor dem Algorithmus-Update fürchten müssen. Natürlich kann es immer mal vorkommen, dass es auch auf der eigenen Webseite ein paar "Schwarze Schafe" unter den Unterseiten gibt, allerdings sollte man spätestens seit Panda ein Auge auf diese Seiten haben. Eine sinnvolle Taktik könnte hier sein, die qualitativ weniger hochwertigen Unterseiten zu einer einzigen qualitativ besseren Seite zusammen zu fassen.

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Quellen:
www.seomoz.org/blog/beat-google-panda
googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2011/05/weitere-tipps-zur-erstellung-qualitativ.html

19. August 2011
Berit Hlubek

Berit Hlubek