Heute ist Weltfrauen-Tag. Ein guter Anlass also, um die Erfolge und Leistungen von Frauen zu feiern. In der IT-Branche sind Frauen noch immer in der Unterzahl. Wir bei networkteam wollen uns aktiv dafür einsetzen, das zu ändern. Am heutigen Tag möchten wir deshalb ein persönliches Gespräch mit unserer Frontend-Entwicklerin Laura teilen.

Laura hat im Oktober 2020 ihr 13-jähriges Jubiläum bei networkteam gefeiert und erzählt, wie der berufliche Alltag bei networkteam aus weiblicher Perspektive aussehen kann.

Frontend-Entwicklerin Laura Möller mit dem Zitat 'Wer kein Ziel vor Augen hat, kann auch keinen Weg hinter sich bringen.'

Fangen wir mit deinem Einstieg bei networkteam an: Wie bist du dazu gekommen, Frontend-Entwicklerin zu werden?

Ich habe zunächst ein halbes Jahr Praktikum bei networkteam gemacht, um mir einen genaueren Einblick in die Tätigkeiten zu verschaffen. Nach dem halben Jahr bin ich dann direkt in die Ausbildung zur Mediengestalterin übergegangen. Ich habe anfangs einfache Aufgaben übernommen: Contentpflege, Auswertungen, Foto-Bearbeitung und mehr. Dann habe ich kleinere Websites umgesetzt und mit der Integration der Seiten in TYPO3 begonnen. Schon während der Ausbildung hatte ich einige Kunden, die ich in eigener Verantwortung betreuen durfte. Das motiviert einen enorm und hat mich auch weiter nach vorn gebracht.

Wie sehen deine Aufgaben(-bereiche) bei networkteam heute aus?

Sehr vielfältig! Als Frontend-Entwicklerin und Integratorin kümmere ich mich um Konzeption und natürlich um Frontend-Entwicklung und Integration in TYPO3 und Neos CMS. Auf Wunsch gebe ich zudem auch Einweisungen bzw. Schulungen in die Content-Management-Systeme TYPO3 und Neos. Als Projektmanagerin bin ich außerdem für Projektleitung, Angebotserstellung sowie Kundenbetreuung und Support zuständig.

Kannst du einen typischen Arbeitstag beschreiben?

Sobald der Kaffee auf dem Tisch steht checke und beantworte ich E-Mails und Tickets aus unserem Ticketsystem. Danach mache ich mir meist einen kurzen Tagesplan, um dann möglichst strukturiert die Tickets an unserem Kanban-Board abzuarbeiten. Dabei handelt es sich in der Regel um Entwicklungs-Aufgaben. Manchmal läuft es aber auch ganz anders, zum Beispiel wenn konkrete Projektplanung, Meetings oder viel Kundenkommunikation anstehen.

Wie empfindest du deine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten bei networkteam?

Man entwickelt sich stetig weiter, zum Beispiel durch neue und wechselnde Projekte und Aufgaben. Aber auch unabhängig davon stehen einem alle Türen offen. Besonders die internen BarCamps sind eine gute Möglichkeit, um auch mal in andere Bereiche zu schnuppern und sich mit Themen oder Technologien zu beschäftigen, mit denen man sonst kaum was zu tun hat.

Gibt es etwas, das dir an deiner Arbeit besonders gut gefällt?

Ziemlich viel: Die spannenden Projekte und die Vielzahl an unterschiedlichen Kunden. Unsere Arbeitsweise und das hohe Maß an Qualität. Das Arbeitsklima und meine netten Kollegen. Besonders schön finde ich auch die Flexibilität. Das alles hat dazu beigetragen, dass ich seit 2007 Teammitglied bin :-)

Hast du ein persönliches networkteam Highlight?

Ja, auf jeden Fall: Das TYPO3 Segelevent mit der Hansekogge und dem anschließenden Besuch auf der Kieler Woche und das networkteam Team-Wochenende in Elmshorn mit der Band "The Moneybrothers".

Generell sind die Team-Wochenenden in Dänemark/Kappeln immer ein Vergnügen.

Und wie lässt sich dein Job mit dem Privatleben vereinbaren?

Speziell hier bei networkteam hat man viele Möglichkeiten und Freiheiten, Beruf und Freizeit / Familie miteinander zu vereinbaren. Insgesamt wird einem auch über das Gleitzeit-Modell hinaus viel Flexibilität geboten. Ich finde es zum Beispiel toll, dass man auch während der Arbeitszeit mal einen Termin wahrnehmen kann, weil es kein Problem ist, dass man stattdessen abends noch mal ein Stündchen von zu Hause aus arbeitet.

Noch eine Frage anlässlich des heutigen Themas: Wie ist es als Frau in einer männerdominierten Branche zu arbeiten? Merkst du davon etwas auf der Arbeit?

Nein, davon merkt man eigentlich gar nichts. Mittlerweile sind wir außerdem einige Frauen mehr im Team geworden, sodass das sowieso kein Thema ist.

Zu guter letzt: Gibt es lustige Anekdoten aus deinem Arbeitsalltag oder Reaktionen von Freunden zu deinem Job?

Ohja, da haben sich im Laufe der Jahre einige angesammelt. Zum Beispiel:

  • „Du machst doch was mit Computern, könntest du mir meinen Drucker einrichten?“
  • Während einer Schulung: „Dann klicken Sie mit der Maus auf weiter“, „Welche Maus? Ich sehe keine Maus“ :-)
  • „Benötigen Sie das Bild als Powerpoint oder in Word?“
  • „Ich wollte nur kurz durchrufen und Bescheid geben, dass ich Ihnen gerade eine E-Mail gesendet habe.“
  • „Wenn ich die Seite ausdrucke, dann stimmen die Farben nicht.“

Super. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für das Gespräch, Laura!

Entwicklerinnen bei networkteam

Uns ist es wichtig, dass sich jeder Mensch, unabhängig von Geschlecht und Herkunft, gleichermaßen im Beruf und am Arbeitsplatz wohlfühlt. Deshalb schaffen wir bewusst Raum für Entwicklung und Weiterbildung und arbeiten kontinuierlich daran, in unserer Agentur eine Wohlfühl-Atmosphäre für alle zu schaffen. Dennoch wollen wir heute insbesondere Frauen dazu ermutigen, auch technische Berufe stärker in Betracht zu ziehen. Wir freuen uns deshalb nicht nur über weibliche Unterstützung im Team, sondern wir unterstützen auch die Ausbildung von Mediengestalter*innen und stehen gerne als Partner für Studienprojekte zur Verfügung. Übrigens: wer wusste, dass Programmieren ursprünglich mal ein "Frauenberuf" war?

An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, uns einfach und unkompliziert persönlich kennenzulernen. Wir stellen uns und die vielfältigen Möglichkeiten und Aufgaben im Team gerne vor und beantworten mögliche Fragen. Meldet Euch einfach per Telefon oder per E-Mail und wir verabreden ein Kennenlernen.