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Die TYPO3 Extension Realurl findet man in nahezu jeder TYPO3-Installation, sie wird genutzt um sprechende Urls zu generieren (www.networkteam.com/index.php?id=6 wird zu www.networkteam.com/blog.html).

Die Version 2 wurde komplett überarbeitet, ist performanter und auch schlanker durch die Optimierung der Caches. Der Encode- und Decode-Cache sind nun zusammengefasst im Url-Cache. Den Path-Cache sowie Unique Aliases gibt es weiterhin. Der Url-Cache wird nun durch leeren des Seiten-Caches ebenfalls geleert. Das erspart Redakteuren das mühsame manuelle Entfernen von falschen Einträgen im Encode-, Decode- und Path-Cache, wie es in der vorherigen Version leider manchmal nötig war.

Es gibt auch ein neues Backend-Modul mit dem sich die Einträge der 3 Caches verwalten lassen, welches sich ab TYPO3 7.x nutzen lässt. Die alte Ansicht im Info-Modul gibt es nicht mehr.

Unique Aliases sind Url-Segmente für Datensätze wie zum Beispiel von Nachrichten, die in der Regel den Titel der Nachricht enthalten. In der neuen Version reparieren sie sich selbst (wenn man z.B. eine News kopiert und dann den Titel ändert). Früher musste man den durch die Kopie entstandenen Unique Alias manuell löschen, da er noch den Titel der alten Nachricht enthielt.

Redirects lassen sich nicht mehr mit Realurl verwalten, diese kann man vor der Umstellung in die .htaccess-Datei oder (besser) Apache-Konfiguration auslagern:

mysql -N -e "SELECT CONCAT ('RewriteRule ^',url,' ',destination,' ','[R=301,L]') FROM tx_realurl_redirects" $DB > redirects.txt

Eine der besten Neuerungen ist die Möglichkeit Urls mit Tokens vom Caching auszuschließen, dadurch werden die Cache-Tabellen nicht mehr mit unnötigen Einträgen gefüllt, die in der Regel nur einmal genutzt werden. Das lässt sich mit einem regulären Ausdruck konfigurieren:

$GLOBALS['TYPO3_CONF_VARS']['EXTCONF']['realurl']['_DEFAULT‘]['cache']['banUrlsRegExp‘] = 

    '/tx_ttnews\[swords\]|tx_powermail_pi1\[mailID\]|tx_solr|tx_indexed_search|(?:^|\?|&)q=/';

Die Erweiterung wird nun bei GitHub gepflegt. Einen Migrations-Guide von Version 1 auf 2 findet man unter https://github.com/dmitryd/typo3-realurl/wiki/Upgrading-from-RealURL-1.x-to-RealURL-2.x

Good work Dmitry Dulepov!

4. Mai 2016
Christoph Lehmann

Christoph Lehmann

Die Website der Krüll-Gruppe erstrahlt in neuem Glanz

Zukunftssichere Technik für das Hamburger Traditionsunternehmen

Größtmögliche Kundennähe und umfassenden Service, das sind wesentliche Ziele der Krüll- Gruppe. Die neun Autohäuser mit ihren insgesamt rund 500 Mitarbeitern befinden sich schon seit über 80 Jahren auf dem richtigen Weg. Damit die Kunden auch online die neuesten Angebote und Serviceleistungen einsehen können, war es in diesem Jahr Zeit für einen Relaunch. Die etwas in die Jahre gekommene Website von 2007 wurde grundlegend umgestaltet und so auch für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets zugänglich gemacht. Natürlich freuen wir uns, dass die Krüll-Gruppe auch weiterhin auf das Know-How des networkteam setzt und uns nach der Website von 2007 auch den Relaunch anvertraut.

Bewährtes Konzept in neuem Gewandt

Das Konzept der alten Website - eine Aufteilung in markenübergreifende Bereiche und Unterseiten für die einzelnen Marken - sollte erhalten bleiben. Die Marken werden optimal in einer Top-Navigation präsentiert und die markenübergreifenden Themen in einer Sidebar zusammengefasst. Der Benutzer hat so von jeder Unterseite aus die Möglichkeit, diese Bereiche aufzurufen. Insgesamt bleibt das Design sehr sachlich und präsentiert die Inhalte aufgeräumt und strukturiert. Ein frisches Orange hebt die wichtigen Bereiche der einzelnen Seiten hervor und trägt damit nicht nur massiv zur Usability bei, sondern gibt der Seite auch einen modernen Anstrich. 

Etabliertes CMS in der neuesten Version

Bereits für die vorherige Seite verwendete Krüll TYPO3 CMS als Basis. Auch für den Relaunch haben wir wieder das etablierte CMS verwendet, diesmal allerdings in der erst vor Kurzem erschienenen Version 7 mit Long Term Support. Somit profitiert die neue Website nicht nur von der komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche mit modernem Design und einer verbesserten Geschwindigkeit. Auch die erweiterten Möglichkeiten für die Medieneinbindung oder bei der Erstellung neuer Inhaltselemente kommt der neuen Website zugute.

Backend TYPO3 CMS 7.6

Das überarbeitete Backend von TYPO3 CMS 7.6

Erweiterung der mobile.de-Extension 

Die von uns entwickelte Extension zur Anbindung eines TYPO3-Systems an die mobile.de- Schnittstelle haben wir im Zuge des Relaunches ebenfalls an das neue System angepasst und erweitert. So lassen sich Gebrauchtfahrzeuge nun markenspezifisch filtern. Auf den Markenunterseiten von Krüll werden dementsprechend nur die Gebrauchtwagen der jeweiligen Marke angezeigt. Eine neue Extension haben wir für die Standorte entwickelt. Hierin werden die Daten der einzelnen Niederlassungen zusammengeführt, für die Darstellung der einzelnen Markenseiten ein großer Vorteil, die die Standorte nun nach Marken gefiltert ausgegeben werden.

Responsive Umsetzung auch der interaktiven Elemente 

Um eine optimale Darstellung der Inhalte auf allen Bildschirmgrößen zu ermöglichen, haben wir über die inzwischen als Standard zu betrachtenden Elemente – ein responsives Grid-System, responsive Bilder usw. – hinaus auch die interaktiven Elemente responsiv gestaltet. So werden beispielsweise die Slider in unterschiedlichen Displaygrößen verschieden dargestellt In der Desktop-Ansicht werden jeweils drei Angebote nebeneinander in einem Slide präsentiert, während auf dem Smartphone nur ein Angebot pro Slide sichtbar ist. So bleiben die Inhalte übersichtlich und gut lesbar. Um der neuesten Rechtsprechung zu genügen, haben wir zu den Slide-Elementen außerdem eine Möglichkeit hinzugefügt, Kraftstoffwerte zu hinterlegen, sie sind dem Nutzer so nun auf den ersten Blick ersichtlich. 

Navigation Smartphone

Die Navigation auf kleinen Displays

Slider Smartphone

Slide-Elemente auf dem Smartphone

Responsives Grid

Responsives Layout mit Grid-System

Aktuelle Informationen dank eingebetteter Inhalte

Die Autohersteller stellen immer größere Anforderungen an die Händler und deren Webseiten, um der Markeninternen CI oder neuer Rechtsprechung zu genügen. Gleichzeitig unterliegen die Modelle der Hersteller einem ständigen Wandel, immer neue Informationen werden hinterlegt, Modelle werden aktualisiert oder die Modellpalette wird erweitert. Um die Seiten der einzelnen Modelle immer auf dem neuesten Stand zu halten und die Vorgaben der Händler einzuhalten, haben wir uns deshalb entschieden, die Modellseiten nicht separat zu pflegen, sondern einzubetten. Wählt also ein Benutzer ein bestimmtes Modell aus, wird die Modellseite des Herstellers direkt ausgegeben. Der Vorteil besteht darin, dass die Website von Krüll nicht verlassen wird, die Navigationsleiste am oberen Rand bleibt weiterhin erhalten und der Benutzer kann jederzeit zu Krüll und deren eigenen Markenunterseiten zurückkehren. Er ist nicht gezwungen, die Adresse erneut einzugeben oder den Zurück-Button zu bestätigen. 

Modellbeschreibung im iFrame

Eingebettete Jaguar-Modellseite

Der Relaunch der Website auf Basis von TYPO3 CMS konnte schließlich alle Wünsche unseres Kunden erfüllen. Wenn Sie sich nun einen Eindruck unseres Projekts verschaffen wollen, besuchen Sie die neue Website auf www.kruell.com und lassen Sie sich durch das Unternehmen führen.

4. April 2016
Laura Weiss

Laura Weiss

Beacons und Content-Management

Eine Technologie-Demo gibt Aufschluss über den aktuellen Stand der Technik

Estimote Beacons und Sticker

Beacons sind kleine Funkfeuer, die ähnlich wie ein Leuchtturm ein ständiges Signal aussenden. Ein Gerät wie ein Smartphone oder Tablet kann nun die Entfernung zu einem Beacon ermitteln und je nach App und gewünschter Logik darauf reagieren. Der Vorteil zu Verfahren wie GPS ist die Eignung auch in Innenräumen und die eindeutige Codierung von Orten.

Für Beacons sind derzeit die zwei Protokolle iBeacon (Apple) und Eddystone (Google) geläufig. Diese basieren auf einer energiesparenden Variante von Bluetooth und werden sowohl von iOS als auch Android unterstützt.

Was ist der Einsatzzweck für Beacons?

Im Prinzip können sämtliche Geo-bezogenen Anwendungen mit Beacons realisiert werden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und die Technik wird mittlerweile in Museen oder Baseball-Stadien weltweit eingesetzt. Eine schöne Liste mit realisierten Projekten gibt es beim Hersteller Estimote unter Apps and Projects with Estimote.

Estimote Beacons

Die Demo-Applikation

Um die Themen Beacons und unsere Erfahrungen im Bereich Content-Management zu verbinden, haben wir mit unserer Demo-Applikation Beacon Spot als iOS App eine Location-basierte Darstellung von sogenannten Spots implementiert. Jeder Spot hat einen Bezug zu einem bestimmten Ort und vermittelt einen bestimmten Inhalt (z.B. auch über das Prinzip des Storytellings). Diese werden über ein Neos CMS als eigene Seite oder externer Link gepflegt und dann in einer App automatisch eingeblendet.

Zu jedem Spot kann in Neos die Kennung des Beacons hinterlegt und eine Mindestdistanz für das automatische Öffnen des Inhalts angegeben werden. Diese Kombination aus iOS App und CMS kann bereits viele praktische Anwendungsfälle wie in einem Museum, einer Produkt-Ausstellung oder Messe abbilden.

Da die App die Annäherung an einen Beacon eindeutig registrieren kann, haben wir als Demonstration auch noch einen Rückkanal in Form einer Darstellung von Besuchern eines Spots in Echtzeit implementiert. Dafür kann in der App (optional) ein Name vorgegeben werden.

Als Hardware kommen in unserer Demo Beacons von Estimote zum Einsatz. Diese gibt es als Entwickler-Paket oder auch in größerer Stückzahl. Zudem sind sie wetterfest und mit vielen interessanten Funktionen ausgestattet. Aber auch von vielen anderen Herstellern sind Beacons verfügbar. Die Seite Beacon Guide bietet eine umfangreiche Auflistung verfügbarer Beacon Hardware.

Entwicklung der iOS App

Für die Demo wurde die iOS App Beacon Spot entwickelt. Beim Start der App wird eine Information angezeigt und es kann optional ein Name angegeben werden. Im Hintergrund wird die Liste der verfügbaren Spots aus dem Neos CMS abgerufen. Neben jedem Spot wird nun währen der Benutzung ein Indikator für die Entfernung angezeigt. Die Liste der Spots wird zudem nach Entfernung sortiert. Kommt ein Spot in die zuvor festgelegten Distanz öffnet sich der dahinterliegende Inhalt automatisch.

Mit Hilfe des Estimote SDKs und die Umsetzung als native App konnten die Anforderungen innerhalb weniger Tage umgesetzt werden.

Integration in Neos CMS

Über eigene Inhaltstypen (Node Types) konnte in Neos sehr einfach die Datenstruktur für Spots realisiert werden. Über eine weiter Definition sind diese Daten als JSON-Feed für die App verfügbar. Neben externen Inhalten können Inhalte für einen Spot auch direkt in dem Neos CMS gepflegt werden.

In sehr kurzer Zeit konnte also ein einfaches und trotzdem individuelles Content-Management für die App inklusive Beacon-Daten implementiert werden.

Realtime Analytics mit Go

Als dritte Komponente wollten wir in der Demo die Bewegung der App-Benutzer und die Interaktion mit Beacons visualisieren. Dafür wurde ein schlanker Server auf Basis von Go entwickelt. Dieser sammelt Tracking-Daten und liefert sie über eine Websocket Verbindung an eine Visualisierung im Browser. Wird ein Spot von einem App-Benutzer geöffnet, so ist dies in der Visualisierung direkt sichtbar. Eine Gewichtung zeigt aktive und inaktive Besucher auf den jeweiligen Spots.

Visualisierung des Trackings

Fazit

Mit einer iOS App, einem CMS auf Basis von Neos und einem Realtime Analytics Server konnte eine überzeugende Demo für die aktuellen Fähigkeiten von Beacons aufgebaut werden. Mit diesen Erfahrungen können wir für unsere Kunden in Zukunft spannende Projekte mit dieser Technik anbieten.

12. Januar 2016
Christopher Hlubek

Christopher Hlubek

$("#marcel").find("berge").ride(bergab);

Reference Error: berge is not defined

Zunächst wünsche ich - Marcel Tams - Ihnen und Ihren Familien im Namen des gesamten networkteam einen guten Start in das Jahr 2016. Ich hoffe Sie haben die Weihnachtszeit stressfrei verbringen können.

Das Neue Jahr ist ein entscheidendes Stichwort, denn seit dem 04.01. bin ich neu im Team. Eigentlich war ich mal Bankkaufmann, nach monatelangem Selbststudium aber doch bereit für neue Themenfelder wie HTML, CSS und JavaScript. Meine Sales-Erfahrungen aus der Bank werde ich auch bei networkteam einbringen.

Als geborener Kieler ist das Wasser grundsätzlich naheliegender als Berge, mein Mountainbike verträgt sich aber sehr schlecht mit Salzwasser. Also ganze 167 Meter rauf auf den Bungsberg und in 25 Sekunden ist man wieder unten. Zum Glück reise ich gern mit meiner Freundin Anna. Die Ziele bieten dann meistens etwas mehr Höhenmeter.

Die kalte Jahreszeit verbringe ich mit Musik- und Videoproduktion.

Marcel auf seinem Mountainbike auf Mallorca
11. Januar 2016
Marcel Tams

Marcel Tams

networkteam auf der Meet Neos in Hamburg

Das "Next Generation CMS" einen Tag live zum Anfassen, Kennenlernen und Fachsimpeln.

Am 03. September 2015 startet in Hamburg die erste reine Neos-Konferenz-Reihe. Als Neos Agentur sind wir natürlich auch dabei und freuen uns, nicht nur als Food Sponsor vertreten zu sein, sondern auch mit einem Speaker. Christopher Hlubek wird u.a. zusammen mit Robert Lemke und Karsten Dambekalns für hochkarätige Vorträge sorgen..

Edelfettwerk in Hamburg

Die Location: Edelfettwerk in Hamburg

Mit dem Edelfettwerk als originelle Event-Location, inklusive einer Party-Bar für Getränke und einem Food-Truck, sind die Rahmenbedingungen ideal.

Das Event eignet sich besonders für Erst-Berührer, Entwickler, Entscheider auf Kunden- und Agenturseite: hier können Sie sich live zeigen lassen, bei welchen Projekten Neos anderen CMS überlegen ist.

1. September 2015
Laura Weiss

Laura Weiss

BarCamp Kiel 2015

Wir waren dabei!

BarCamp Kiel - 21./22. August 2015

Am 21. und 22. August fand das sechste Kieler BarCamp im Wissenschaftszentrum statt. Auch in diesem Jahr waren wir wieder sowohl als Sponsor als auch als Teilnehmer dabei. Wie in den Jahren zuvor startete das BarCamp am Freitag zunächst mit einem leckeren Frühstück zur Stärkung der Teilnehmer. Anja Scharfenberg und Jan Winters begrüßten die Teilnehmer und machten die obligatorische Einführung. Wie für ein BarCamp typisch, wurde im Anschluss die Themen der einzelnen Sessions von den Teilnehmern selbst vorgeschlagen und von den Organisatoren übersichtlich auf dem Sessionboard nach benötigter Raumgröße zeitlich eingeplant. 

networkteam Lounge auf dem Vorplatz beim BarCamp Kiel

Die halbstündlichen Sessions wurden parallel in 7 Räumen gehalten und starteten jede volle Stunde. So blieb nach dem Talk noch genügend Zeit für Diskussionen und Fragen.

Draußen auf dem Vorplatz sorge networkteam zwischen den Talks mit dem Agentur-Kicker, unseren bunten Liegestühlen und kalten Getränken für eine kleine Erholungsmöglichkeit. Unterstützt durch die Sonne stieß unsere Lounge wie im Vorjahr wieder auf reges Interesse und diente zum Austausch der eben gewonnenen Eindrücke und neuen Informationen.

Weitere Impressionen vom Barcamp findet man unter dem Hashtag #bcki15 in den Social Medien wie z.B. Twitter und auf Flickr..

24. August 2015
Christian Lange

Christian Lange

Neos 2.0 veröffentlicht

Wichtige neue Features und viele Optimierungen

Am 12. August wurde Neos 2.0 offiziell veröffentlicht. Die neue Version ist entscheidend von dem Feedback von Agenturen, Benutzern und Entwicklern beeinflusst. Neben verschiedenen neuen Features enthält Neos 2.0 daher auch viele Bugfixes und Optimierungen.

Umfangreiche Benutzerberechtigungen

Eines der aus unserer Sicht wichtigsten neuen Features ist die Erweiterung der Benutzer-Berechtigungen. In vorherigen Versionen war es nur möglich, Redakteure und Administratoren anzulegen, aber mit Neos 2.0 können die Rechte zum Beispiel auf Teilbereiche der Webseite eingeschränkt werden und auch Features wie ein Frontend Login sind nun möglich.

Frontend Login

Übersetzte Benutzeroberfläche

Seit Neos 2.0 ist die Benutzeroberfläche übersetzbar und wurde bereits in mehrere Sprachen übertragen. So hat jeder die Möglichkeit das System in seiner präferierten Sprache zu nutzen. Fehlt die gewünschte Sprache noch, kann man einfach auf http://translate.neos.io vorbei schauen und bei der Übersetzung helfen.

Einfacheres Arbeiten mit Mehrsprachigkeit und anderen Inhalts-Dimensionen

Auf Basis der sogenannten Content Dimensions können mit Neos unter anderem mehrsprachige Webseiten aufgebaut werden. Die Arbeit mit diesem Feature wurde nun an verschiedenen Stellen vereinfacht. Möchte man z.B. eine einzelne Seite mitsamt aller Inhalte in eine andere Sprache übersetzen, erscheint jetzt ein Auswahl-Dialog, der die Möglichkeit bietet, eine leere Seite als Übersetzung anzulegen oder alternativ alle vorhandenen Inhalte der bereits vorhandenen Sprache zu übernehmen. Dies vereinfacht vor allem eine nachträgliche Erweiterung um zusätzliche Sprachen, denn bereits komplex aufgebaute Inhaltsstrukturen können einfach übernommen und es müssen nur noch die Texte ausgetauscht werden.

SEO und Google Analytics

Neben einigen SEO Features, wie die Trennung von Seiten- und Navigations-Titel, Feldern für die Meta Description sowie Meta Keywords oder Auswahlmöglichkeiten für Robots-Tags und XML-Sitemaps, bringt Neos nun bereits in der Basis Felder für Twitter Cards und Opengraph Tags (Facebook Share Optimierung) mit.

Zudem wurde ein Paket erstellt, das die Integration von Google Analytics ermöglicht. Abhängig von der Einrichtung und Konfiguration können damit direkt im Neos Inspector die Tracking Informationen der einzelnen Seiten angezeigt werden. Das Paket ist dabei so aufgebaut, dass es als Basis für weitere Pakete anderer Tracking Services wie z.B. Piwik dienen kann.

Neue SEO Funktionen

Google Analytics Integration

Optimierungen des Media Managements

Es ist jetzt möglich Media Sammlungen anzulegen und diesen Sammlungen einzelne Media Elemente hinzuzufügen. Darüber sind zum einen komplexere Sortierungen möglich. Zum anderen können die Sammlungen so konfiguriert werden, dass sie einer bestimmten Webseite zugeordnet werden. Dies vereinfacht insbesondere die Arbeit mit Media Elementen, wenn die selbe Neos Installation für mehrere Webseiten genutzt wird. Dadurch ist eine klare Trennung vorhanden und je nachdem auf welcher Webseite man gerade arbeitet, erkennt Neos, in welche Sammlung ein neues Media Element eingefügt werden muss.

Außerdem kann man innerhalb der Medienverwaltung nun auch nach Dateien suchen und filtern und es wurden ein paar Optimierungen an der Darstellung vorgenommen (z.B. die Anzeige von Dateityp und Dateigröße in der Übersicht).

Die Basis des Media Managements ist zudem cloud-fähig. Das ermöglicht die Anbindung externer Services wie z.B. Rackspace Cloudfiles oder Amazon S3.

Allgemeine Optimierungen

Neben konkreten größeren Features gibt es auch einige kleinere Optimierungen und Erweiterungen. So ist es jetzt möglich beim Einfügen neuer Inhaltselemente zu entscheiden, ob das neue Element vor, nach oder in einem bestehenden Element angelegt werden soll. Dies war bisher nur über den Strukturbaum möglich und nicht direkt innerhalb der Webseite.

Für jedes Element werden im Inspector nun erweiterte Informationen angezeigt, wie z.B. das Erstellungsdatum, das letzte Änderungsdatum oder das letzte Veröffentlichungsdatum.

Ein für uns sehr wichtiges Feature ist die Unterstützung skalierbarer Vektorgrafiken im SVG-Format. Seit Neos 2.0 können SVGs als Alternative zu anderen Grafik-Formaten genutzt werden. Der Upload dieses Dateiformats wurde ermöglicht, sowie die korrekte Darstellung auf der Webseite.

Inhalte in Neos 2.0 vor oder hinter dem Element einfügen

Inhalte vor oder hinter einem vorhandenen Element einfügen

SVG Unterstützung in Neos 2.0

SVG Unterstützung in Neos 2.0

Erweiterte Informationen zu dem aktuellen Element in Neos 2.0

Erweiterte Informationen zu dem aktuellen Element

Und noch viel mehr...

Natürlich ist das nicht alles. Die neue Neos Version enthält noch weitere Optimierungen und Features. Genauere Details findet man im offiziellen Artikel zu dem Release.

Für uns als Neos Agentur enthält Neos 2.0 einige wichtige neue Features und Verbesserungen, von denen unsere Kunden profitieren können. Insbesondere die komplexeren Benutzerberechtigungen sind ein Features, das häufig angefragt wird und wir freuen uns nun auch Projekte mit dieser Anforderung mit Neos umsetzen zu können.

20. August 2015
Berit Hlubek

Berit Hlubek

Aus TYPO3 Neos wird Neos

Neos als eigenständiges Open Source Projekt

Für viele ziemlich überraschend, wurde Anfang der Woche bekannt gegeben, dass sich Neos als eigenständiges Projekt von der TYPO3 Association lösen wird. Für uns als Agentur wird sich durch diese Entwicklung nichts verändern, denn wir betreuen nach wie vor Projekte für beide Produkte gleichermaßen.

Zum Start der Entwicklung von Neos 2006 bestand der ursprüngliche Plan darin einen Nachfolger des TYPO3 CMS zu entwickeln. Im Laufe der Entwicklung hat sich dann heraus gestellt, dass die beiden Produkte im Ansatz völlig unterschiedlich sind. Das Konzept hinter der Arbeit mit Neos basiert auf anderen Ideen und Herangehensweisen, wodurch Neos kein sinnvoller Nachfolger von TYPO3 CMS sein kann. Es gibt für beide Produkte Anwendungsfälle und so war es eine sinnvolle Entscheidung diese nicht länger durch dieselbe Organisation zu managen und somit sowohl Neos als auch TYPO3 CMS eine eigenständige Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Derzeit laufen Verhandlungen zwischen der TYPO3 Association und dem Neos Team, um die Details der Trennung zu klären. Parallel dazu fand Anfang der Woche ein Strategie-Meeting des Neos Teams statt, an welchem auch wir beteiligt waren. Einige Ergebnisse wurden bereits als FAQ auf der Neos Webseite veröffentlicht.

Sowohl die TYPO3 Association als auch das Neos Team rechnen damit, dass beide Produkte von der Trennung profitieren. In beiden Fällen kann jetzt gezielt ein Produkt geplant und vermarktet werden. Änderungen in der Fortentwicklung von Neos oder Änderungen am Neos Team gibt es durch diese Trennung nicht. Beide Teams wollen zudem die freundschaftliche Beziehung aufrechterhalten und sich auf technischer Basis austauschen.

Natürlich werden wir die Verbindung zur TYPO3 Community weiterhin halten und engagieren uns nach wie vor aktiv bei Neos. Mit zwei Mitgliedern des Neos-Teams in unserer Agentur sind wir direkt an der Entwicklung beteiligt und können gut einschätzen in welche Richtung sich das Produkt weiter entwickeln wird.

Momentan wird mit Hochdruck an der Veröffentlichung von Neos 2.0 gearbeitet und die erste Beta ist bereits letzte Woche erschienen. Wir freuen uns auf die neue Version, die wir bei zukünftigen Projekten mit Neos einsetzen wollen. Highlights des Release sind unter anderem ein übersetztes Backend, die Grundlage für erweiterte Rechtevergabe sowie integrierte SEO Features und Google Analytics Anbindung.

22. Mai 2015
Berit Hlubek

Berit Hlubek

Als neues Mitarbeiter-Objekt unterstütze ich seit dem 05. Januar 2015 das networkteam. Funktional konzentriere ich mich auf die Verarbeitung und Neuentwicklungen mit JavaScript, CSS und HTML5 - also auf alles, was direkt mit dem Benutzer interagiert.

Zuvor wurde ich an der FH-Kiel als Informationstechnologe konzipiert und in der Agenturarbeit um einige nützliche Features erweitert, die ich jetzt unseren Partnern und dem Team zur Verfügung stelle.

Mehr Bug als Feature ist allerdings die fehlende Leidenschaft für den Wassersport, die bei mir durch Musikplugins (für Klavier und Gesang) ersetzt wird - auch wenn ich zugeben muss, dass dieser Ersatz kaum adäquat ist.

Ich freue mich über ein super Team und die interessanten Kunden und Projekte, mit denen wir täglich arbeiten können.


Matthis Radke
27. April 2015
Matthis Radke

Matthis Radke

TYPO3: Fehlerprotokollierung mit Sentry

Komfortables Monitoring für TYPO3

Fehler im Sentry

Sentry ist ein modernes Tool zur Fehlerprotokollierung, im Grunde ein Dienst, der Fehlermeldungen entgegen nimmt und in einem Web-Frontend darstellt.

Wenn Fehler auftreten, wird man per Mail benachrichtigt und kann zügig reagieren. Wer nun an eine Flut von Mails denkt, der irrt, denn gleichartige Fehler werden aggregiert für jeden Fehler wird nur eine Benachrichtigung verschickt.

Neben den Fehlermeldungen erhält man noch diverse, oft vermisste Zusatzinformationen: welche PHP-Version wurde genutzt, welche Daten wurden beim Request mitgeschickt, welcher Browser wurde verwendet etc. Die Sichtung von Fehlerprotokollen auf dem Webserver gehört mit Sentry der Vergangenheit an.

2. April 2015
Christoph Lehmann

Christoph Lehmann